CO2-Abgaben auf Privatflüge sollen abgestuft erhoben werden

In der letzten Beratungsrunde des CO2-Gesetzes hat der Nationalrat mit den Stimmen der EVP-Ratsmitglieder darauf beharrt, dass CO2-Abgaben auf private Flüge abgestuft und nicht pauschal erhoben werden sollen.

National- und Ständerat sind sich darin einig, dass Passagiere von Linien- und Charterflügen künftig zwischen 30 und 120 Franken Abgabe bezahlen sollen, je nach Reisedistanz und Klasse.

Auch Flüge mit Privatjets sollen nach dem Willen beider Räte mit Abgaben belegt werden – nur wie hoch diese ausfallen sollen, ist zurzeit noch strittig: Der Nationalrat beharrt auf einen abgestuften Betrag zwischen 500 und 5000 Franken pro Abflug. Eine knappe Mehrheit des Ständerates dagegen will lediglich einen fixen Betrag von 500 Franken pro Flug ins Gesetz schreiben.

Nun ist wieder der Ständerat am Zug.

 

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